Unzusammenhängende Gedanken und Fotos ohne spannende Geschichte
Dies ist eine zufällige Sammlung von Gedanken und Bildern, die ich auch nachträglich versuche immer weiter zu ergänzen. Es gibt keinerlei zeitliche Orientierung, manchmal lohnt es sich vielleicht die anderen Beiträge Helden zu haben.

In Botucatu ist es IMMER windig und ab 18 Uhr immer kalt. Die Gebäude sind nicht isoliert, die Fenster nicht abgedichtet und ich habe keine ordentliche Decke. Dafür tagsüber 30 Grad, während ich bei 18 Grad im Operationsaal stehe.
Es kreisen immer Geier über Botucatu. Wenn es nicht die heimischen Vögel sind, bin ich erstaunlich Vogel-begeistert. Leider bin ich damit ziemlich alleine und hab keine Ahnung was das alles für Vögel sein könnten.





Viele mehr oder weniger komische Vögel (drei davon sehr laut vor meinem Zimmerfenster)
Die Brasilianer arbeiten deutlich weniger gestresst und 3x so langsam. Dadurch bekommen sie aber nicht weniger hin, sie arbeiten viel länger als bei uns. Die Deutschen machen sich eher Stress auf der Arbeit um mehr Freizeit zu haben, sind anschließend so gestresst, dass sie diese definitiv brauchen. Was besser ist muss jeder für sich entscheiden.
Ich bin kein großer Fan vom brasilianischen Essen (Sag das den Brasilianern nicht). Es gibt immer zu allem Reis. Lasagne oder Pasta? Reis! Kartoffeln? Reis! Salat? Reis!
Es ist immer Reis, Bohnen und Fleisch, manchmal sogar mit Salat, ähnlich ungewürzt wie das deutsche Essen...




Die Städte sind eher wie riesige Dörfer aufgebaut, in die jemand regelmäßig Hochhäuser gebaut hat. Gehwege gibt es meistens eher nicht. Die Straßen sind deutlich steiler als bei uns, und obwohl es keine richtigen Berge gibt, geht es ständig auf und ab.

Viele der Gestalten aus brasilianischer Mythologie sind entweder Monster, halbe Tier oder haben körperliche Fehlbildungen. Ist das bei uns auch so?
- Boitatá: Eine mythische Feuerschlange, die Felder und Wälder vor Bränden schützt oder eine stierähnliche Gestalt annehmen kann. .
- Saci Pererêe: Ein einbeiniger, Junge mit einer roten Mütze und einer Pfeife. Er ist bekannt für seine Streiche und dafür, Salz und Zucker zu vertauschen. Er taucht in einem Wirbelwand auf und kann nach Belieben wieder verschwinden.
- Curupira: Ein Beschützer des Amazonas-Waldes, der sich durch seine nach hinten gedrehten Füße auszeichnet. Wer ihm folgt, wird sich dadurch von ihm entfernen.
- Boto (rosafarbener Delfin): Ein Mann, der aus dem Fluss steigt und Frauen verführt und schwängert.
- Mula Sem Cabeça (kopfloses Maultier): Eine Kreatur, bei der anstelle eines Kopfes brennende Flammen zu sehen sind, und die sich angeblich von Nägeln und Zähnen ernährt.
Es gibt keine Mülltonnen für ein Haus, dafür stehen vor jedem Haus seltsame Drahtkästen in die jede Familie ihre Mülltüten schmeißt.








Die Anhänger von Bolsonaro werden hier abwertend Bolsominions gennant, nach den animierten, gelben Figuren.
Die Erde hier ist super rot, sodass auch nur ein bisschen Wasser sich sofort rot färbt.




In São Paulo dürfen Autos je nach Endziffer ihres Kennzeichens an bestimmten Wochentagen während der Hauptverkehrszeiten (7–10 Uhr und 17–20 Uhr) nicht fahren. Dieses "Rodízio"-System soll Staus und Luftverschmutzung verringern. Das führt aber mehr dazu, dass viele Leute einen Zweitwagen mit andere Kennzeichen besitzen. Wegen des Ganze Verkehrs nehmen die reichen eh immer den Helikopte.


